Stand-Up Paddeling in Hamburg: 3 SUPer Touren

6. Juli 2016/ 1 1

Standup Paddle auf der Ostsee mit Wassersport Brasilien: Copyright Image | brasilsports.de

Stand-Up Paddeling erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, und das vollkommen zu Recht. Der Trendsport am Wasser gilt als gesund, fordernd und entspannend zu gleich. Ursprünglich aus Hawaii kommend hat SUP über die letzten Jahre mehr und mehr Wassersportler für sich begeistern können. Mittlerweile gibt es eine professionelle Szene mit eigenen Rennserien, Medien und Vereinen die komplett auf Stand-up Paddeling ausgerichtet sind und diese noch relativ junge Sportart pushen. Eversports arbeitet in Hamburg mittlerweile mit einigen SUP-Anbietern zusammen und hat sich in der Hansestadt, dem SUP-Mekka Deutschlands, auf die Suche nach den 3 schönsten SUP-Routen gemacht.

SUP-Route 1 – die entspannte: Der Eilbekkanal

  • Dauer: ca. 1 h
  • Ausgangspunkt: Alsterwiese Schwanenwik
  • Besonderheiten: Leben am Wasser – die Hamburger Hausboote

 

Hamburger Hausboote am Eilbekkanal: Copyright Image | hamburg.de

Diese Tour startet Ihr am besten von der Alsterwiese Schwanenwik aus. Die zum Alsterpark gehörende Grünfläche ist bei den Hamburgern bei Schönwetter äußerst beliebt und bietet sich vor oder nach der SUP-Tour zum weiteren Verweilen an. Ein kleiner Tipp von Eversports: auch der Sonnenuntergang lässt sich von hier aus ausgezeichnet genießen.

Alsterwiese Schwanenwik: Copyright Image | hamburger-fotospots.de

Das Board dort ins Wasser gelassen, gleitet Ihr dann langsam ostwärts, über den Mundsburger Kanal, in Richtung Eilbekkanal vor. Der Kanal rückte im Jahr 2007 in den Fokus der Stadt Hamburg, als die Stadtverwaltung auf der Suche nach einem passenden Ort für das Pilotprojekt ‚Wohnen am Wasser’ war. Der Eilbekkanal ging als Sieger hervor. Es folgten über 80 anonym eingereichte Entwürfe für Hausboote, von denen die besten ausgewählt und ab 2008 verwirklicht wurden. Das wunderbare Ergebnis dieses Projektes lässt sich nun am besten vom Wasser aus bestaunen. SUP ermöglicht die schönen Hausboote aus einer ganz neuen Perspektive, ungestört vom Straßenlärm, zu betrachten. Am Ende des Kanals angelangt, paddelt Ihr dann den selben Weg, in Richtung Alsterwiese Schwanenwik, zurück.

SUP-Route 2 – die abenteurliche: Speicherstadt und Hafencity

  • Dauer: ca. 1 – 2 h
  • Ausgangspunkt: Treppe am Stadtdeich bei den Deichtorhallen
  • Besonderheiten: Nostalgisches Flair am Nikolaifleet
  • Achtung: Diese Route eignet sich nur für erfahrene Stand-Up Paddler
Speicherstadt: Copyright Image | heise.de ©Martin Kristiansen

Die Speicherstadt ist ein historisch bedeutender Teil der Hanse-Stadt Hamburg und zählt seit 2015 auch zum UNESCO-Welterbe. Die vielen Kanäle und engen Häuserschluchten machen diesen komplett auf Eichenpfählen gebauten Stadtteil zum perfekten SUP-Abenteuergebiet. Je nachdem wie stark befahren die einzelnen Abschnitte sind sollte man aber schon etwas SUP-Erfahrung mitbringen, um die von den vielen Booten ausgehenden Wellen ausgleichen zu können. Als Einstiegsort für die Tour eignet sich die Treppe am Stadtdeich bei den Deichtorhallen.

Seid Ihr erst mal am Wasser, gelangt Ihr rechts über den relativ breiten Zollkanal zur ebenfalls rechts liegenden Öffnung des Nikolaifleet, wo im Jahre 1188 die Entwicklung des heutigen Hamburger Hafens begann. In stillen Momenten könnt Ihr hier noch die Historie spüren und sich vorstellen wie an früheren Handelstagen reges, geschäftliches Treiben stattgefunden hat.

Nikolaifleet: Copyright Image | bildarchiv-hamburg.de

Den Nikolaifleet, welcher in einer Sackgasse endet, zurück kommt Ihr rechts über den Binnenhafen an die Kehrwiederspitze. Dort ergibt sich die Option einen Abstecher in den Sandtorhafen zu machen, dessen Einfahrt direkt an der Elbphilharmonie liegt. In diesem Hafen wurde 2008 ein Anleger für historische Schiffe eröffnet. Neben dem Bestaunen von alten Schiffen, ergibt sich auch die Möglichkeit Hamburgs Elbphilharmonie aus der 1. Reihe zu betrachten. Das Konzerthaus, welches wegen der Kostenexplosion während der Bauzeit weit über Hamburgs Grenzen hinaus zweifelhaften Ruhm erlangte und noch immer nicht offiziell eröffnet wurde, soll in Zukunft zum Wahrzeichen Hamburgs und der Hafencity werden. Alternativ könnt Ihr euch an der Kehrwiederspitze aber auch ein bisschen weiter nach draußen, Richtung Cap San Diego zu trauen. Von dort aus lässt sich das geschäftige Hafentreiben gut beobachten.

EversportsTipp: Am besten paddelt es sich in der Speicherstadt übrigens eine Stunde vor bis eine Stunde nach Hochwasser, da in diesem Zeitraum nicht so viele Barkassen unterwegs sind.

SUP-Route 3 – die sportliche: Die City-Alster Tour

  • Dauer: ca. 2 – 3 h
  • Ausgangspunkt: Alsterpark
  • Besonderheiten: Café Canale: Kaffee und Kuchen direkt ans SUP-Board
Rondeelteich: Copyright Image | supclubhamburg.de

Als Ausgangspunkt für diese Tour eignet sich der Alsterpark, welcher am Nordwestufer der Außenalster liegt. Von dort aus überquert man diese ostwärts bis hin zum Feenteich. Am Ufer dieses Teichs befinden sich einige der nobelsten Alsteradressen überhaupt. Während der Teich früher noch ein mit Tannen bepflanztes Moorloch war, präsentiert er sich heute als El-Dorado für Stand-up Paddeler. Am Ufer liegen alte, malerische Villen aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Ab und an sorgen aber auch moderne, eckige Neubauten für einen interessanten Kontrast. Viele der älteren Häuser erzählen Geschichten und stammen noch aus einer Zeit, als die Schifffahrt der Stadt Hamburg Reichtum bescherte und sich viele wohlhabende Reeder hier niederließen.

Den Feenteich überquert geht es weiter, über den Uhlenhorster Kanal links, die erste Abzweigung, in den Hofwegkanal. Einen weiteren Arm der Außenalster überquert, kommt Ihr in den Mühlenkampkanal, in welchem das Café Canale liegt. Unser Eversports-Tipp: Die einzigartige Möglichkeit nutzen und sich Kaffee und Kuchen direkt an das SUP-Board bringen zu lassen: einfach anlegen, klingeln und am Wasser genießen!

Café Canale: Copyright Image | hamburg.de

Nach der kulinarischen Stärkung geht es weiter, linkgs über den Goldbekkanal hin zum Rondeelkanal, wo Ihr rechts in Richtung Rondeelteich abbiegt. Dieser exklusive Ort ist für die Öffentlichkeit nur vom Wasser aus zugänglich und zählt auch zu den nobelsten Adressen in Hamburg. Da alle angrenzenden Grundstücke kreisförmig um diesen 140 Meter breiten Teich angelegt sind ergibt sich ein ganz besonderes Flair.

Rondeelteich: Coyright Image | hamburg.de

Vom Rondeelteich paddelt Ihr über den gleichnamigen Kanal wieder zurück auf die Außenalster. Wer schon erschöpft ist, hat jetzt die Möglichkeit zum Ausgangspunkt der Tour, dem Alsterpark, zurückzukehren und dort zu entspannen. Wer noch nicht genug hat paddelt gen Süden, Richtung Binnenalster. Man passiert die exklusiven Ruder- und Segelklubs und bewegt sich immer weiter in Richtung des Herzens der Stadt vor. Vorbei an der durchschnittlich 60 Meter hohen Fontäne, die übrigens rund 170.000 Liter Wasser pro Stunde befördert, kann man bis fast vor die Tore des Hamburger Rathauses paddeln und hier noch einmal einen ganz besonderen Eindruck genießen.

 


Ihr seid auf der Suche nach SUP-Anbietern in Hamburg? Ihr seid auf der Suche nach geführten Kursen? Eversports hat das passende Angebot für dich, und zwar hier!


Solltet Ihr weitere Tipps, Ergänzungen oder Anregungen zu unseren empfohlenen Routen haben, hinterlasst uns einfach einen Kommentar! Wir freuen uns!


Eversports – Partner in Hamburg sind:

Wer gern in den Wellen der Ostsee paddeln mag, kann auch bei Wassersport Brasilien am Schönberger Strand, in der Nähe von Kiel, SUP Kurse buchen und in See stechen.

 

Dein Eversports-Team!

www.eversports.de

 

Autor:

Wir lieben Sport.

1 Kommentar

  1. Sehr schöne Tourenvorschläge für Hamburg! Noch mehr Ideen findet ihr hier: http://supscout.de/places/

Teile deine Meinung mit uns.

Verwende das Formular, um einen Kommentar abzugeben.

*